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THORSTEN BRINKMANN »Casa Rotti«
Installation
Ausstellungsdauer: 08.09. – 10.11.07
Seit Jahren sammelt Thorsten Brinkmann Altgegenstände, Sperrmüll, Bretter und alles, was die Stadt an wertlos gewordenen Dingen hergibt. Sein so entstandenes Lager bildet den Ausgangspunkt für skulpturale und installative Arbeiten: Fest ineinander verfugte Stapelungen und komprimierte Installationen, deren Sichtseiten schon abstrakte Bilder ergeben, oder Rauminszenierungen, die mit einer neuen Variante der „Ahnengalerie“ überraschen.
In seiner 2. Einzelausstellung in der Galerie artfinder mit dem Titel „CASA ROTTI“, verändert Brinkmann den Ausstellungsraum gänzlich. Neue Wände wurden gezogen, holzvertäfelt, meterweise tapeziert und gemalt. Abnutzungserscheinungen und gestaltete Spuren der Vergänglichkeit lassen den ganzen Ort einer anderen Zeit entsprungen sein. Dafür stehen auch die Holzverkleidungen an der Decke, die Sitzskulptur im Zentrum des Raums und der gerahmte Ausblick mit Gardine.
Bestandteil der Installation „CASA ROTTI“ sind auch Brinkmanns „Selbstporträts“, gerahmte Fotografien in unterschiedlichen Formaten, die bizarre skulpturale Allianzen zeigen und immer auch an Malerei erinnern. Diese Fotoarbeiten spielen mit den ikonographischen Codes der klassischen Porträtmalerei und schaffen – losgelöst von den eigentlichen Selbstporträts – Typisierungen, die durch die assoziativen Bildtitel noch verstärkt werden.
Weitere Arbeiten und Informationen zu THORSTEN BRINKMANN, siehe unter "künstler".
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