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Thorsten Brinkmann »Milkymaid im Upperfloor«
bis 15. Mai 2010
Thorsten Brinkmann (*1971 in Herne, lebt in Hamburg) zeigt bei seiner dritten Einzelausstellung in der
artfinder Galerie neue Arbeiten, die explizit das Verhältnis von Subjekt und Objekt, von Mensch und Ding
untersuchen.
Figurative Skulpturen zeigen sich als Kombination aus Ding und Körperfragmenten. Die Grenzen zwischen
Objekt und Subjekt werden aufgeweicht. Den Gegenständen wächst eine organische Qualität zu, während
Körperteile gegenständlich erscheinen.
In seinen Fotografien hat Brinkmann das Sujet „Stillleben“ neu entdeckt. Sie lassen ein assoziatives Spiel
mit kunsthistorischen Referenzen zu, wie bereits seine Selbstportraits. In den Bildern ist die ursprüngliche
Funktion der Objekte oftmals nicht mehr zu identifizieren. Ihre Bedeutung hat sich verschoben. Die
Beziehung zwischen Signifikant und Signifikat wird dem Betrachter als eine brüchige vorgeführt.
Die Arbeiten von Thorsten Brinkmann wurden bis Anfang des Jahres im ICP New York gezeigt und sind
aktuell in der Museumsausstellung „Das Fundament der Kunst – Die Skulptur und ihr Sockel in der
Moderne“ in Heilbronn vertreten. 2010 werden seine Arbeiten u.a. in folgenden Institutionen zu sehen
sein: Gerhard Marcks Museum Bremen, Arp Museum Remagen, Columbus University Ohio, Fotofestival
Knokke, Fotofestival Lüttich. Im Herbst 2010 würdigt das Kolbe Museum in Berlin Thorsten Brinkmann mit
einer Einzelausstellung.
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