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THERE IS A PLACE
Im alten Speicher des Kaispeichers A im Hamburger Hafen werden auf knapp 5000 qm Fläche 20 Hamburger Künstler zum Thema »RAUM« gezeigt. Die meisten der ausgestellten Arbeiten wurden eigens für die spezielle räumliche Situation geschaffen bzw. nehmen thematisch Bezug auf die zukünftigen Nutzungspläne in der "Hafencity".
Ausgestellte Künstler:
Nandor Angstenberger, Tjorg Beer, Baldur Burwitz, Emanuel Geisser, Monika Grzymala, Lydia Hartmann, Barbara Schmidt Heins, Gabriele Schmidt-Heins, Arne Klaskala, Jan Köchermann, Edgar Lissel, Markus Lohmann, Wolfgang Oelze, Michael Pfisterer, Patrick Rieve, Sabine Siegfried, Annette Streyl, Malte Urbschat, Julia Wandel, Mark Wehrmann
Kurator: Mathias Güntner, artfinder
Vernissage: 26. September 2002 um 19:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 27. 9. - 13.10.02
Öffnungszeiten: Do - So 14:00 - 20:00
Ort: Kaispeicher A, Dalmannkai (Hafencity)
Die Ausstellung »THERE IS A PLACE« präsentiert in den ehemaligen Speicherräumen des Kaispeichers A, deren Charakter durch massive Betonpfeiler geprägt sind, auf einer Ausstellungsfläche von knapp 5000 qm überraschende Gegenüberstellungen von Zeichnung, Skulptur, Fotografie, Video und Installation. Dabei wird der Außenraum, z.B. die große Freifläche vor dem Speicher in den Ausstellungskontext mit einbezogen. Das Verhältnis von Innen und Außen, von realen und imaginären Grenzen wird genauso zum Thema der künstlerischen Auseinandersetzung wie die Schaffung neuer Räume, die den Betrachter unmittelbar konfrontieren. So öffnet beispielsweise ein begehbarer Schacht von Jan Köchermann den Außenraum zum Elbkanal (Stadtseite) und ragt in den Stadtraum hinein. Ein überdimensionales Spinnennetz (ca. 150 qm) von Monika Grzymala aus Gaffa-Klebeband vernetzt Decke, Säule und Boden miteinander. In den weiträumigen, abgedunkelten Kellerräumen wird die Situation der Orientierungslosigkeit und Verlorenheit in der Arbeit der Künstler Patrik Rieve, Malte Urbschat und Mark Wehrmann thematisiert. Die riesigen Fotoarbeiten (150 x 450 cm) von Michael Pfisterer spiegeln Blicke des Stadtraums wider. Der Besucher der Ausstellung durchschreitet einen 12m langen Regenkorridor von Baldur Burwitz, sieht sich mit den "Denk-Räumen" von Barbara und Gabriele Schmidt-Heins konfrontiert oder betritt Räume, die wie in der Video-Arbeit von Julia Wandel, Konfliktsituationen vor Augen führen.
Mit den insgesamt 20 teilnehmenden Hamburger Künstlern stellt sich die Ausstellung als eine große Plattform der Hamburger Kunstszene dar und schärft darüber hinaus das Bewusstsein und die Nutzungsmöglichkeiten - in kritischer Befragung - für das Areal der zukünftigen Hafencity ("Elbphilamonie"), das in naher Zukunft zu den attraktiven Standorten Hamburgs zählen wird.
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