Galerie | Mathias Güntner
 
Jacob Dahlgren
Glamour, 2005
MDF, acrylic paint, aluminum
each 126 x 62 x 4 cm
Kontakt Galerie: +49.(0)40.41919590



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ART FORUM BERLIN 2005: Soloshow Jacob Dahlgren


Galerie-Information / Gallery Information
Gegründet 2004
Zeitgenössiche Kunst

Künstler der Galerie:
Jacob Dahlgren (S), Thorsten Brinkmann (D), Joachim Grommek (D), Axel Hütte (D), Ola Kolehmainen (FIN), Inge Krause (D), Michael Pfisterer (D), Roland Schappert (D), Gerold Tagwerker (A)

Einzelausstellung: Jacob Dahlgren (S)
Abbildungen einzelner Arbeiten finden Sie auch unter „Katalog – Jacob Dahlgren“

Wer die Welt von Jacob Dahlgren betritt, begibt sich auf eine Reise, die an längst vergessene Kindertage erinnert; in der die Lust am Schauen und Erkunden einer Bildwelt evoziert wird, die mit Vetrautem spielt und ständig aufs Neue verzückt. Alice im Wunderland lässt grüßen. Erfrischend ungehemmt stellt sich diese Welt von Jacob Dahlgren dar: voller bunter knalliger Farben, klarer Strukturen und Formen, und natürlich, dies kann in diesem Zusammenhang nicht weiter verwundern, tauchen auch immer wieder Spiegel in seinen Arbeiten auf. Eine Parallelwelt, die scheinbar nach bekannten Gesetzen funktioniert, dann jedoch ihre Eigenheiten und Wunder preisgibt.
Dahlgrens Materialien sind häufig banal und alltäglich, Gebrauchs- und Alltagsgegenstände, die für einen anderen „kunstfremden“ Zweck produziert wurden: Plastikbügel, Joghurtbecher, Dartscheiben, Buntstifte, Spiegel(-folien), Schwämme, Seidenbänder u.s.w., oder solche „trivialen“ Materialien, die den Baumärkten dieser Welt entstammen. Dennoch ist seine Kunst weit davon entfernt, als „Trash“ gelesen werden zu können. Dazu ist sein Gespür für den Umgang und Einsatz des Materials zu kontrolliert und zu klar konzipiert. Die Formensprache Dahlgrens rekurriert auf Seherfahrungen, die den Betrachter an verschiedene künstlerische Stile des 20. Jahrhunderts wie Konstruktivismus, Op Art, Minimal Art und Pop Art erinnern. Seinen Bildkompositionen, raumgreifenden Skulpturen und Installationen wohnt jedoch bei aller formaler Strenge etwas lustvoll Befreiendes inne, das an den Spieltrieb des homo ludens appelliert. Hier scheint eine neue Gesetzmäßigkeit durch, die dem Lustprinzip und der Attraktion gilt. (Auszug aus dem Text zur Messepräsentation).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 
aktuelle Ausstellung:
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